12 Monate, 11 Städte (und eine Insel)

Als ich im Januar 2012 von meiner Weltreise zurückkam, habe ich mich gefragt: In was genau kehre ich da überhaupt zurück? Was weiß ich von meinem eigenen Land? Wo bin ich hier eigentlich? Und wie ist es möglich, dass ich in Honolulu war, aber nicht in Heidelberg, dass ich Frankreich kenne, aber nicht Franken? Deshalb jetzt der Plan, ein Jahr lang vor der eigenen Haustür zu leben, das Unbekannte im Bekannten zu entdecken und am Ende vielleicht festzustellen: Es gibt gar kein Deutschland, sondern ganz viele Deutschländer.

Ich habe mir in möglichst jedem Bundesland (minus Stadtstaaten, die waren mir ohnehin zu groß) einen Ort gesucht (wie immer ziemlich unüberlegt), in dem ich je einen Monat leben möchte. Nordrhein-Westfalen bildet die Ausnahme, das kommt zweimal vor, ist aber auch das bevölkerungsreichste Land. Bei Sachsen-Anhalt und dem Saarland möchte ich mich ausdrücklich entschuldigen: Saarlouis und Quedlinburg wären unbedingt dabei gewesen, wenn das Jahr 14 Monate hätte.

Die Reiseroute:

Januar:
Trier (Rheinland-Pfalz)

Februar:
Spiekeroog (Niedersachsen)

März:
Potsdam (Brandenburg)

April:
Konstanz (Baden-Württemberg)

Mai:
Bamberg (Bayern)

Juni:
Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern)

Juli:
Bielefeld (Nordrhein-Westfalen)

August:
Alsfeld (Hessen)

September:
Bochum (Nordrhein-Westfalen)

Oktober:
Görlitz (Sachsen)

November:
Erfurt (Thüringen)

Dezember:
Neumünster (Schleswig-Holstein)

2 Gedanken zu „12 Monate, 11 Städte (und eine Insel)

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